Das Haus in der Nebelgasse von Susanne Goga

Sie sah ihn an und erkannte, dass sie nur noch einen winzigen Schritt tun musste. "Ich werde es nicht bereuen, und ich habe keine Angst. Ich liebe dich, Stephen."

 

Autor: Susanne Goga

Verlag: Diana Verlag (9.januar2017)

Seiten: 448

Preis: 9,99 €

In ihrem historischen Roman „Das Haus in der Nebelgasse“ entführt Susanne Goga uns Leser in das 19. Jahrhundert. Die Autorin erzählt sehr anschaulich von einer spannenden Schatzsuche quer durch die Gassen der Londoner Stadt und lässt den Roman damit zu einer spannenden, kurzweiligen Zeitreise werden.

 

London 1900. Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule. Als ihre ehrgeizige, wissbegierige Schülerin Laura Ancroft nach den Ferien nicht an die Schule zurückkehrt, sondern durch ihren Vormund mit einer fadenscheinigen Begründung für längere Zeit entschuldigt wird, wird Matilda stutzig. Ein versteckter Hinweis auf einer Postkarte verstärkt Matildas Unbehagen. Sie wähnt Laura in Gefahr, beginnt nachzuforschen und stößt mit Hilfe des Historikers Stephen Fleming auf ein mehrere Jahrhunderte altes Familiengeheimnis, das bis in Lauras Generation nachwirkt und Neid, Missgunst und Rache im Gepäck hat . . .

 

Matilda ist eine sehr sympathische Frau, die sich durch die Formen dieser Zeit nicht aufhalten lässt und den Geheimnissen auf die Spur geht. Ein wenig wie in einem Krimi geht die Geschichte von statten, mit vielen unerwartete Wendungen. Die Charaktere wurden sehr liebevoll ausgearbeitet und in Szene gesetzt. Sie wirken lebendig und authentisch für die damalige Zeit. Die Geschichte hat mich in den Bann gezogen und das von vorne rein.